„L’ Origine du Monde“ und die sexuelle Inbesitznahme
Wenn ein Museum um Gäste buhlt, sind alle Mittel recht, auch misogyne. Was passiert, wenn Courbets „L’origine du Monde“ als PR-Tool zum Einsatz kommt?
Kunst und Feminismus
Wenn ein Museum um Gäste buhlt, sind alle Mittel recht, auch misogyne. Was passiert, wenn Courbets „L’origine du Monde“ als PR-Tool zum Einsatz kommt?
Wie die Leistung von Frauen wieder einmal negiert wurde – kurioserweise anlässlich einer Publikation über heimische Künstlerinnen.
Wie hoch ist der Frauenanteil in österreichischen Galerien? artemisia.blog hat nachgezählt und fragt sich, wann die bedeutendste Galerie des Landes endlich zweistellig wird.
Die Schließung des Kunstforums Wien wäre ein schwerer Verlust. Fünf Ausstellungen des Hauses, auf die ich nicht verzichten hätte wollen.
Ein Kunstprojekt von Robert Fleischanderl setzt sich für feministische Anliegen ein und erzeugt Hass: Frauen müssen gefälligst schweigen.
Auch im 21. Jahrhundert schaffen manche Kunsthäuser nur eine Frauenquote von 25 Prozent oder darunter. Mitunter gebärden sie sich feministisch. Das reinste Pinkwashing.
Die Kunstfigur Hulda Zwingli kritisiert mit Schmäh schlechte Frauenquoten im Kunstbetrieb Zürichs. Mittlerweile wurde sie zur Lokalprominenz.
Die Enthauptung von Esther Strauß‘ gebärender Madonna offenbart nicht nur Kunstfeindlichkeit, sondern vor allem: Misogynie.
Die FPÖ und die CDU wollen Kinder vor Schimpfworten und nackten Künstlerinnen schützen. Zum Beispiel vor Sophia Süßmilch.
Über den pränatalen Tod eines Frauenmuseums, kleinstädtische Hinhaltetaktik, vergebene Chancen und eine angeblich weibliche „Tugend“.
Im klassischen Kunsthandel sind Künstlerinnen noch immer unterrepräsentiert. So auch auf der Art Austria Highlights. Eine Entdeckung machte ich dann doch.
Schließen Kunst und Mutterschaft einander aus? Ausgerechnet von mir bewunderte Künstlerinnen behaupten das. Was für ein Blödsinn!
Viel Erfreuliches, einige Wermutstropfen – die brennen aber besonders: Hier kommt die neue Frauenquotengalerienstatistik.
Die NZZ behauptet, nur mit „Peniskunst“ käme man als Künstlerin weiter. Sie beweist damit: Recherche haut die beste G’schicht zusammen.
In eine Talkshow zum Thema „Cancel Culture“ ein- und dann wieder ausgeladen zu werden: was für ein großartiges Paradoxon!