Vergesst nicht die Riesinnen, auf deren Schultern wir stehen!
Wie die Leistung von Frauen wieder einmal negiert wurde – kurioserweise anlässlich einer Publikation über heimische Künstlerinnen.
Kunst und Feminismus
Wie die Leistung von Frauen wieder einmal negiert wurde – kurioserweise anlässlich einer Publikation über heimische Künstlerinnen.
Wie hoch ist der Frauenanteil in österreichischen Galerien? artemisia.blog hat nachgezählt und fragt sich, wann die bedeutendste Galerie des Landes endlich zweistellig wird.
Das MMKK wollte eine Chronologie der weiblichen Kärntner Kunstgeschichte machen. Das klappte nicht. Zum Glück.
Das Wiener Kunsthistorische Museum liefert mit seiner Ausstellung über die Barockkünstlerin Michaelina Wautier das Highlight des Jahres.
Morgen erscheint mein Buch über die Malerin Stephanie Hollenstein. Ihr Leben lehrt uns Ambiguitätstoleranz.
Wie lässt sich weibliches Kunstschaffen über einen enormen Zeitraum sinnstiftend bearbeiten? Das Belvedere gibt eine Antwort.
Wie die Kunstgeschichte die Pionierinnen der geometrischen Abstraktion ignorierte: Davon erzählt ein kürzlich erschienener Ausstellungskatalog.
„Radical Software. Women, Art & Computing 1960-1991“ ist ein großer Wurf. Leider fehlt in der Schau eine zentrale Wiener Pionierin.
Für das Kulturkuratorium Steiermark fanden sich leider keine Frauen. Dafür Experten für Steuerberatung, Equity Management und Geschichtsrevisionismus.
Susanne Riegler porträtiert in ihrem Film „Verwegen. mutig. radikal“ frühe feministische Künstlerinnen. Ihr Kampfgeist beeindruckt bis heute.
Manche Saaltexte des Kunsthistorischen Museums reproduzieren misogyne Vorstellungen, etwa die über Lucretia. Geht das nicht besser?
Die Schließung des Kunstforums Wien wäre ein schwerer Verlust. Fünf Ausstellungen des Hauses, auf die ich nicht verzichten hätte wollen.
Ein Kunstprojekt von Robert Fleischanderl setzt sich für feministische Anliegen ein und erzeugt Hass: Frauen müssen gefälligst schweigen.
Auch im 21. Jahrhundert schaffen manche Kunsthäuser nur eine Frauenquote von 25 Prozent oder darunter. Mitunter gebärden sie sich feministisch. Das reinste Pinkwashing.
Die Künstlerin Fatoş İrwen rollte im Gefängnis Haare zu Kugeln und knüpft sie zu Netzen. Ihre Werke sind jetzt in Krems zu sehen.