„L’ Origine du Monde“ und die sexuelle Inbesitznahme
Wenn ein Museum um Gäste buhlt, sind alle Mittel recht, auch misogyne. Was passiert, wenn Courbets „L’origine du Monde“ als PR-Tool zum Einsatz kommt?
Kunst und Feminismus
Wenn ein Museum um Gäste buhlt, sind alle Mittel recht, auch misogyne. Was passiert, wenn Courbets „L’origine du Monde“ als PR-Tool zum Einsatz kommt?
Wie die Leistung von Frauen wieder einmal negiert wurde – kurioserweise anlässlich einer Publikation über heimische Künstlerinnen.
Wie hoch ist der Frauenanteil in österreichischen Galerien? artemisia.blog hat nachgezählt und fragt sich, wann die bedeutendste Galerie des Landes endlich zweistellig wird.
Das Wiener Kunsthistorische Museum liefert mit seiner Ausstellung über die Barockkünstlerin Michaelina Wautier das Highlight des Jahres.
Wie lässt sich weibliches Kunstschaffen über einen enormen Zeitraum sinnstiftend bearbeiten? Das Belvedere gibt eine Antwort.
Für das Kulturkuratorium Steiermark fanden sich leider keine Frauen. Dafür Experten für Steuerberatung, Equity Management und Geschichtsrevisionismus.
Susanne Riegler porträtiert in ihrem Film „Verwegen. mutig. radikal“ frühe feministische Künstlerinnen. Ihr Kampfgeist beeindruckt bis heute.
Manche Saaltexte des Kunsthistorischen Museums reproduzieren misogyne Vorstellungen, etwa die über Lucretia. Geht das nicht besser?
Die Schließung des Kunstforums Wien wäre ein schwerer Verlust. Fünf Ausstellungen des Hauses, auf die ich nicht verzichten hätte wollen.
Ein Kunstprojekt von Robert Fleischanderl setzt sich für feministische Anliegen ein und erzeugt Hass: Frauen müssen gefälligst schweigen.
Auch im 21. Jahrhundert schaffen manche Kunsthäuser nur eine Frauenquote von 25 Prozent oder darunter. Mitunter gebärden sie sich feministisch. Das reinste Pinkwashing.
Die Künstlerin Fatoş İrwen rollte im Gefängnis Haare zu Kugeln und knüpft sie zu Netzen. Ihre Werke sind jetzt in Krems zu sehen.
Wieso kannten wir Rose English noch nicht? Ihre frühen feministischen Arbeiten zeigt das Museum der Moderne Salzburg. Empfehlung!
Die Kunstfigur Hulda Zwingli kritisiert mit Schmäh schlechte Frauenquoten im Kunstbetrieb Zürichs. Mittlerweile wurde sie zur Lokalprominenz.
Auf nach Polen! Die feministische Kunst dort hat lange Tradition – und ist äußertst lebendig. Fünf Highlights.