Michaelina Wautier: Einst vergessen, jetzt Sensationskünstlerin
Das Wiener Kunsthistorische Museum liefert mit seiner Ausstellung über die Barockkünstlerin Michaelina Wautier das Highlight des Jahres.
Kunst und Feminismus
Das Wiener Kunsthistorische Museum liefert mit seiner Ausstellung über die Barockkünstlerin Michaelina Wautier das Highlight des Jahres.
Wie lässt sich weibliches Kunstschaffen über einen enormen Zeitraum sinnstiftend bearbeiten? Das Belvedere gibt eine Antwort.
Susanne Riegler porträtiert in ihrem Film „Verwegen. mutig. radikal“ frühe feministische Künstlerinnen. Ihr Kampfgeist beeindruckt bis heute.
Lange Zeit mangelte es ihr an Anerkennung, jetzt ist sie auch in New York bekannt: die Zürcher Malerin Verena Loewensberg und ihr aufregendes Werk.
Gustav Klimts wiederentdecktes Prachtbild wirft neues Licht auf eine Mäzenin, die im Holocaust ermordet wurde.
Margaret Macdonald: So hieß die Frau, ohne die Klimts Beethovenfries wahrscheinlich anders aussähe. Leider ist sie wenig bekannt.
In der Altmeister-Auktion des Dorotheums kommen Werke von sieben Künstlerinnen zum Aufruf. Das ist eine kleine Sensation.
Kiki Kogelnik hatte „Kindfrauencharme“, Sexappeal und keine Ahnung vom Bildaufbau. Solch misoygynen Quatsch rief man ihr noch ins Grab nach.
Während unsereins mit 50 plus als zu betagt für den Arbeitsmarkt gilt, reiste Maria Sibylla Merian 1699 in diesem Alter nach Surinam. Mit bemerkenswertem Output.
Große Vorbilder: Die Künstlerinnen in der Ausstellung „Widerständige Musen“ kämpften mit Videokameras bewaffnet gegen Sexismus.
Elde Steeg (1908-1988) war mir bis vor kurzem völlig unbekannt. Dabei spiegeln ihrer Arbeiten die Geschlechterverhältnisse ihrer Zeit. Über das Werk einer frühen Feministin.
Barbara Hammer, Pionierin des queer-feministischen Kinos, ist erstmals in Wien in einer Retrospektive zu entdecken.
Die Malerin Elena Luksch-Makowsky vereinte Folklore und Jugendstil. Und warf einen kritischen Blick aufs Mutterdasein. Zu sehen im Belvedere.
Die neue Biografie von Hilma af Klint führt in die Gedankenwelt der spirituellen Künstlerin. Das kann mitunter zäh werden. Und dennoch: ein Standardwerk.
Die Schirn Kunsthalle zeigt 36 Surrealistinnen. Warum mich die Ausstellung „Fantastische Frauen“ gleichzeitig beglückt und wütend macht