Wie eine gute Party: „Female Sensibility“ im Lentos Kunstmuseum Linz
Die Ausstellung „Female Sensibility“ ist wie eine gute Party: Man trifft liebe Bekannte und lernt einen Haufen aufregende Leute kennen.
Kunst und Feminismus
Die Ausstellung „Female Sensibility“ ist wie eine gute Party: Man trifft liebe Bekannte und lernt einen Haufen aufregende Leute kennen.
Elde Steeg (1908-1988) war mir bis vor kurzem völlig unbekannt. Dabei spiegeln ihrer Arbeiten die Geschlechterverhältnisse ihrer Zeit. Über das Werk einer frühen Feministin.
Das Kunsthistorische Museum hat eine miese Künstlerinnenquote und keinerlei Bewusstsein für Genderthemen. Das müsste nicht so sein.
Die Fotokünstlerin Elodie Grethen besuchte die LGBTQ-Community in Sarajevo. Ihre Installation im Bildraum 01 verwebt Geschichte und Zukunft. Anschauen, so lang’s noch geht!
Barbara Hammer, Pionierin des queer-feministischen Kinos, ist erstmals in Wien in einer Retrospektive zu entdecken.
Sasha Auerbakh lässt Männerakte auf Fahnen, Lebkuchenhäusern und BDSM-mäßiger Gerätschaft erscheinen. Damit wirft sie einen neuen Blick auf Männlichkeitsklischees.
Gebt dem Frauenmuseum Hittisau endlich eine Finanzierung, die seiner würdig ist!
Die Tiroler Künstlerin Ursula Beiler stellt ein Schild mit der Aufschrift „Grüss Göttin“ auf. Und dann kocht Volkes Zorn über.
Die Malerin Elena Luksch-Makowsky vereinte Folklore und Jugendstil. Und warf einen kritischen Blick aufs Mutterdasein. Zu sehen im Belvedere.
Wieso benennt die Stadt Wien eine Straße, die nach einem Antisemiten heißt, nicht um? Ein Vorschlag.
Wie oft muss Margot Pilz ihr „Hausfrauendenkmal“ noch aufbauen?
Das Projekt „Kubus“, das sich in der Künstlerhaus-Ausstellung eingenistet hat, dreht sich um den Körper: Your body is a battleground.
Ohne lange und zögerlich darum herumzuschreiben und ängstliche Formulierungen zu drechseln, fordere ich: Bitte kein Mann mehr!
Im Audiostück „Kai spricht“ versammelt Elisabeth Eberle sexistische Kommentare. Ihre Selbstporträts bekommen mit der Pandemie eine zusätzliche Dimension.
Die neue Biografie von Hilma af Klint führt in die Gedankenwelt der spirituellen Künstlerin. Das kann mitunter zäh werden. Und dennoch: ein Standardwerk.